Zughunde Westfalen

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Willkommen bei Zughunde Westfalen

Hier sollen Informationen und Erfahrungen in der Zughunde- und Hundearbeit weitergegeben und Kontakte zu anderen Sennenhund-, Hunde- und Zughundfreunden (gleich welcher Rasse, ob in einem Hundeverein oder nicht) geknüpft werden.

Die Zughundegruppe möchte unter Einhaltung des Tierschutzes (den Tieren eine artgerechte Aufgabe geben, gehört auch dazu), an die alte Tradition des Wagenziehens anknüpfen, sie aufrecht erhalten und fördern.

"Mit Ausnahme dringender Krankentransporte, darf das mit Hunden bespannte Fuhrwerk zum Transport von Personen, namentlich auch des Zughundeführers nicht benutzt werden." (Polizeiverordnung betreffend die Benutzung der Hunde als Zugtiere vom 8. Juni 1889, Königliche Regierung zu Münster). Im Straßenverkehr ist es zu gefährlich, selber Hunde die sonst verlässlich im Gehorsam und Unterordnung stehen vom Wagen aus zu führen, da ein Hund und ins Besondere ein Gespann, das man nicht unter Kontrolle haben kann, eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen kann.

 

Biwak in Dülmen am Buldener See

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Wie aus Zughunde "Seehunde" wurden!

-- Das Biwak kann aus termintechnischen Gründen nicht wie geplant auf dem Übungsplatz in Do.-Aplerbeck stattfinden und muß ausfallen! --

Diese Nachricht schockte ein paar Tage vor dem Termin, den 17.-18.Juli die Mitglieder.     Was machen???

Kurzfristig und problemlos nahm Rita Neuen sich dem Problem an und organisierte einen anderen Ort für das Biwak, die "Biker`s Farm" in Dülmen-Buldern. Der Termin kam.  Das Wochenende sollte warm werden.

Na gut, was macht ein Zughund wenn es zu warm ist? Er wird zum "SEEHUND", was macht ein Zughund wenn er dann nicht ziehen kann, da es ja zu warm ist? Er macht sein "SEEHÜNDCHEN".

Wie sich im Nachhinen herausstelle, hatte Rita mit ihrer Idee ein außerordentlich glückliches Händchen.

Trotz vieler Abmeldungen waren wir doch noch eine Gruppe von 15 Personen, die ein unvergleichliches Biwak erlebten, alle Menschen und vor allen Dingen unsere Hunde hatten sehr viel Spaß. Es wurden kleine Spatziergänge gemacht, unser BBQ-all you can eat, fand am Abend bis in die späten Stunden unter freiem Himmel statt, Samstagnachmittag und Sonntagvormittag gingen Hunde und ihre Menschen im warmen See schwimmen, einige Hundeführer machten ihr "Seepferdchen" und die Hunde machten unter Anleitung der Wasserrettungs-Neufi`s Aramis und Barry ihr "Seehündchen".

Ausnahmslos alle, Menschen und Hunde, hatten unbändigen Spass, so dass alle Teilnehmer sich einig waren, so etwas garantiert zu wiederholen. Bilder vom Biwak,in der Galerie.

 

 

Sommerpause

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Liebe Hundefreunde!

Da wir im Sommer damit rechnen müssen, dass die Temperaturen permanent über 22°C liegen und diese Temperaturen beim Wagenziehen den Kreislauf unserer Hunde gesundheitlich zu stark belasten könnten, wird bei unseren Trainingsstunden wie auch bei den Spaziergangen, kurzfristig entschieden ob Zugwagen genommen werden.

 

Tierschutz geht vor,

die Gesundheit unserer Hunde ist wichtig!!

 

Abschied von Inka

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Abschied von InkaDie Seniorin der Zughunde ist am 16.März um 4:45 Uhr sanft eingeschlafen.

Nach einem langen und erfüllten Leben hat Inka ihren letzten Wagen über die Regenbogenbrücke gezogen. Den Zeitpunkt hat sie selber bestimmt.

 Eine Berner Sennenhündin, die Ihr Leben ganz und auch zur Freude vieler als Zughund verbringen durfte. Das Wagenziehen und das Leben mit Hans-Theo und seiner Frau Annelie hat Inkas Leben bestimmt und ihr sichtlich viel Freude bereitet.

Inka ist aus meiner Sicht der beste Beweis gewesen, dass das Wagenziehen dem Hund eine sinnvolle und befriedigende Aufgabe gibt und auch zur Gesundheit des Hundes beiträgt. Ihr Tod ist im ersten Moment natürlich ein harten Schlag, aber andererseits blickt man auf ein langes und erfülltes Leben.

Auch am letzten Termin hat Inka ihren Einsatz gezeigt - für und bei Krebskranken Kindern hat sie Freude und Lebensmut vermittelt. Wie oft und wie viel Freude Inka in ihrem Leben vermittelt hat, welchen Stellenwert sie für die Zughunde Westfalen und der Zughundearbeit im SSV sowie der Zughundeordnung hat, lässt sich wahrscheinlich überhaupt nicht erfassen. Ebenso wie die vielen Rollen, die sie übernommen hat. Nach dem Verlust von Neele hat Inka die Rolle als "Erzieherin" für ihre Familienmitglieder, zu erst bei Peggy Sue und dann auch bei deren Töchtern Aiken und Amber übernommen und aus ihnen gute Zughunde mit viel Spass an dieser Tätigkeit gemacht.

Die drei Mädels werden in ihrem Namen die Zughundearbeit so weiterführen.

Inka ist nun gegangen, aber sie hinterlässt sehr schöne und würdige Erinnerungen bei allen, die sie gekannt haben.

Danke Inka für diese wundebare Zeit.

 

 
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