Zughunde Westfalen

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Training & Ausbildung

Prüfungsordnung

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http://www.ssv-ev.de/service_satzungen_ordnungen.php

Prüfungsordnung (PDF-Datei, ca. 628 KB)

 

Zughundeordnung

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http://www.ssv-ev.de/service_satzungen_ordnungen.php

Zughundeordnung ( PDF-Datei, ca. 139 KB)

(gültig ab Veröffentlichung  im UR ,voraussichtlich 15. März 2010)

 

Junghundausbildung

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Eine Anleitungen zum Einstieg in die Zughundearbeit.

Es werden in Deutschland Zughundkurse angeboten und auch Zughundewettbewerbe veranstaltet, bitte bedenken Sie, in Deutschland gibt es zur Zeit noch keine offizielle Zughundeprüfungsordnung, deshalb fragen Sie beim VDH oder SSV nach, welche Vereine Zughundearbeit in Ihren Programm haben. Durch den VDH oder den SSV kommen Sie an seriöse Ausbildungsgruppen, in denen die Zughundearbeit kontrolliert und schonend durchgeführt wird. Es muss bei der Ausbildung und der Arbeit in erster Linie um das Wohl des Hundes gehen.

Unsere Anleitungen sind Erfahrungswerte die wir selber gesammelt haben und mit guten Gewissen weitergeben können.
Natürlich "führen viele Wege nach Rom", dass sollte immer bedacht werden.Wir danken allen, die uns bei der Gestaltung der Homepage geholfen haben und weiterhin helfen. Die Namen der Autoren und Verfasser werden natürlich unter den Bildern und den Artikel genannt, wir bitten Sie dass zu beachten.

Inka v.d.Hevetiern am Erbach, 4 Jahre alt, die Hündin macht seit ca. 21/2 Jahren Wagenziehen und ist mit Begeisterung dabei.Um unsere Hunde an das Wagenziehen zu gewöhnen, müssen wir viel Geduld mitbringen. Der Hund sollte, unserer Meinung nach muss, vor dem Beginnen des Wagenziehen geröntgt werden ( HD & ED), also ca.18 Monate alt sein und in jedem Fall der Tierarzt zu Rate gezogen werden!

Man kann aber schon mit dem Gewöhnen an Geschirr und den Geräuschen des Wagenziehens anfangen, bevor der Hund geröntgt ist, bei unserem Treff in Oer-Erkenschwick begleiten regelmäßig " nicht zugerfahrene Hunde" die Zughundegruppe, natürlich nur eine ihrem alter ensprechenden Strecke, lernen durch zusehen und gewöhnen sich an die Geräusche des Wagenziehens.

 

Das Zuggeschirr richtig anlegen

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Wie wird das Zuggeschirr korrekt angelegt?

Geschirr richtig angelegtDas Zuggeschirr sollte eine möglichst waagrechte Linie zur Zugrichtung bilden. Somit wird die Zugkraft optimal auf den Hund übertragen. Es treten keine Scherkräfte auf und der Hund kann somit längere Strecken ermüdungsfrei und ohne Fehlwirkung seine Zugarbeit verrichten.

schematische Darstellung der Kraftaufteilung.

Geschirr Wenn das Geschirr falsch angelegt wurde treten Scherkräfte auf. Diese Kräfte belasten den Hund und es kann zu Schädigungen und Fehlbelastungen kommen.
Der Hund erfährt hier neben der eigentlichen Zugkraft eine Scherkraft, die sein Becken belastet. Dadurch hat er einen wesentlich höheren Kraftaufwand und ermüdet somit auch schneller.

 

Gewöhnung an Geschirr und Wagen

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Vorab gesagt, es muss keine einheitliches Schemen für jeden Hund geben, das Wagenziehen zu erlernen, man muss sich auf jeden Hund individuell einstellen (das beste Beispiel sind unsere eigenen zwei Hündinnen, die ältere Hündin ist ein Naturtalent, mit der jüngeren Hündin müssen wir das Wagenziehen erarbeiten). Die Möglichkeit die wir aufzeigen ist nur eine, die wir bis jetzt überwiegend mit Erfolg angewandt haben.

Wir spannen unsere Hunde nicht ein, wenn sie irgend welche gesundheitlichen Probleme haben, wenn eine gewisse Temperatur erreicht ist, ca. 20C und oder die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist. Der Hund darf keinerlei Beschwerden haben!

Gewöhnung des Hundes an das ziehenWichtig!! Kein großes Gewicht!! Unsere Hunde müssen nicht ziehen, sie dürfen ziehen, auch wenn sie ein größeres Gewicht ziehen könnten, die Gesundheit unseres Hundes ist uns wichtiger wie jede Aktivität die ihm Schaden könnte.

Das Aufsitzen des Huneführers halten wir für falsch und unsportlich (berechtigte Ausnahmen kann es geben) !!

Vorraussetzung ist vor allem, der Hund ist geröngt und ein gewisser Ausbildungsstand an Gehorsam und Unterordnung (z.B. GH 1, BH oder höher). Zwischen Hund und Hundeführer muss ein Vertrauensverhältnis bestehen, damit der Hundeführer beruhigend auf seinen Hund in ungewohnten Situationen einwirken kann.

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Wie führe ich meinen Zughund

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Wir üben für einen 5 Spänner. Vorne v. rechts Inka(*96), Primel(*99), Neele(*99) | Hinten v. rechts Jule(*98), Heika(*96)Die Meinungen, wie man den Hund vor dem Wagen führt, gehen wie bei so vielen Dingen auch dort auseinander. Sicher hat jede Art der Führung seine Berechtigung, zum Beispiel die Pulkastange (Pulka - Geschirr), die Führleine am Geschirr oder auch, wie wir es machen, die Leine ganz normal am Halsband (Halsung). Die Pulkastange fällt für uns aus, da wir der Meinung sind, die Bewegungsfreiheit des Hundes wird eingeschränkt, hat aber den Vorteil den Hund besser dirigieren zu können. Das Führen am Geschirr halten wir für ganz ungeeignet, da man keinen Einfluss auf den Hund hat. Das Führen am Halsband ist für uns zur Zeit die ideale Methode. Nach einer normalen Unterordnungsausbildung sollte jeder Hund an lockerer Leine gehen, danach reagiert der Hund auf kleine Leinenhilfen und führt die Kommandos locker aus, weiterhin sind wir der Ansicht, dass der Hund in unvorhersehbaren Situationen (die auch bei dem bestausgebildeten Hund eintreten können) am richtigen Halsband leichter und besser unter Kontrolle zu bekommen ist.

Noch mal sei gesagt, es kommt darauf an, wie Hund und Hundeführer am Besten zurechtkommen, jede Führart hat seine Berechtigung, sie muss sicher sein und darf dem Hund nicht schaden.